2008/12/04 | Popa Chubby | Zeche Bochum

Geschrieben von: Peter Altenkirch
Zeche Bochum kurz nach 20.15Uhr – Die Zeche ist gut gefüllt, als Teddy ( bürgerlicher Name: Theodore Horowitz) begleitet lediglich von Bass ( A.J. Pappas) und Drummer (leider namentlich nicht bekannt) die Bühne betritt, scheint es, dass er mehr als ein Dutzend Kilo Lebendgewicht weniger als sonst auf die Bühne schleppt. An seiner imposanten Erscheinung änderte das aber nichts.
Nachdem er einige Zeit brauchte um seine schon arg ramponiert aussehende rote Stratocaster zu stimmen, legte er wie gewohnt mit Volldampf los und haute uns seine Riffs und Solis nur so um die Ohren. Seine an diesem Abend vorgetragene Interpretationen von Hey Joe und Little Wing unserer aller Heiligkeit Jimmy sind immer wieder ein besonderer Genuss. Auch seine Version von Ace of Spaces des alten Blueskollegen (ha,ha) Lemmy K. begeisterte.
Jedoch muss ich sagen, dass ich mir manchmal nicht so sicher bin, ob Popa uns bei dem einen oder anderen Stück nicht auf die Rolle nimmt. Seine Ausflüge in Richtung Country wirken manchmal etwas irritierend…. Zwischendurch tauschte Popa die Strat gegen Drumsticks aus, um zunächst ein Solo zu spielen und dann gemeinsam mit seinem Schlagzeuger zu drummen. Cool!!!!
Zum Schluss haute er noch einmal alles raus und tanzte leichtfüßig über die Bühne und ließ so die wenigen an diesem Abend etwas schwächer vorgetragenen Stücke vergessen. So hätte es noch lange weitergehen können. Leider war dann aber doch nach knapp 2 Stunden incl. kleiner Verlängerung Schluss. Schade!!! Ein starker Auftritt!!!