2018/08/23 |Devon Allman Projekt feat. Duane Betts| Musiktheater Piano Dortmund

Bericht Peter Altenkirch

Devon Allman und Duane Betts sind die Söhne von Gregg Allman und Dickey Betts, welche bekanntermaßen Mitbegründer der legendären Allman Brothers Band waren. Devon und Duane  kennen sich schon seit ihrer Jugendzeit und eigentlich erscheint es nur selbstverständlich und natürlich, dass vor dem Hintergrund dieses musikalischen Erbes die beiden gemeinsam touren.

Das Talent und die musikalischen Gene haben beide von ihren Vätern geerbt, wobei Devon seinen Vater erst als Jugendlicher richtig kennen lernte . Zu diesem Zeitpunkt konnte er schon Gitarre spielen und war von  der  umfangreichen Schallplattensammlung seiner Mutter Shelley Jefts entsprechend geprägt. Devon ist Sänger, Songwriter, Gitarrist und Produzent.In den Bands Honeytribe,Royal Southern Brotherhood und jetzt Devon Allman Projekt hat er seinen eigenen musikalischen Weg eingeschlagen.

Duane  dagegen war schon als Kind mit   seinem Vater und den Allman Brothers auf Tour und lernte dabei Gitarre spielen. Ende der 1990 Jahre verschlug es ihn nach Südkalifornien und er spielte in den Bands Blackbone 69 und Whitestar und teilte sich die Bühne mit ua. Jack Johnson oder auch Kid Rock. Kürzlich veröffentlichte er sein Debütalbum Sketches of American Music .

Duane eröffnete pünktlich um 8 mit John Stachela an der Gitarre und der Devon Allman Rhythmusgruppe die Show . Zunächst wirkte die Performance etwas stoisch und humorlos. Aber  nach dem zweiten Song   drehten die Jungs  richtig auf und gaben dem Volke was dieses begehrte. Southern Rock vom Feinsten. Epische nicht endent wollende  abwechslungsreiche Gitarrenriffs und Solis, gepaart mit druckvollen Beats und Drums und schönen Gesangsharmonien. Ähnlichkeiten mit dem alten Dickey Betts waren nicht zu leugnen.

Nach knapp 40 Minuten war aber leider erstmal Pause. Schade eigentlich, da sich die Band jetzt in die richtige Stimmung gespielt hatte und das Publikum begeisterte.

Um 9 enterte dann Devon, zunächst ohne Duane,mit seinen Jungs die Bühne und rockte gleich richtig los. Devon zeichnete sich als  elektrisierender Sänger und Gitarrist aus. Sein Set war gefüllt mit einer ausgewogenen Vielfalt von alten und neuen  Melodien, die allesamt das Volk begeisternd mitrissen. Es wurde  gejohlt,geklatscht,und gesungen. Herrlich.Nach einer Weile gesellten sich Duane und John  auch wieder auf die Bühne und performten mit Devon und der Band ein   Potpourri aus musikalischen Leckerbissen aus der ruhmreichen Zeit  der Allman Brothers aber immer angereichert mit ihren eigenem Spirit .

Ein Genuss.

Für Fotos und Autogramme standen Allman und Betts kurz nach dem Gig noch lange Zeit am Merchandising Stand dem schwitzenden,aber glücklichen Leuten zur Verfügung,die allesamt dankbar für die eigenständige  Fortsetzung  der musikalischen Tradition waren bzw. sind.