Ich freue mich.

Hollywood Vampires: Joe Perry - Alice Cooper - Johnny Depp - TicketsOzzy OsbourneDie Toten Hosen

Ja, ich freue mich auf die Toten Hosen am 24.05.2018 im Essener Stadion, ich freue mich auf GUNS N‘ ROSES am 12.06.2018 in der Veltins Arena, ich freue mich auf Ozzy in Oberhausen auf seiner Abschiedstournee am 28.06.2018 und ich freue mich auch auf die Hollywood Vampires – Joe Perry, Alice Cooper und Johnny Depp–  am 14.06.2018 im reviernahen Mönchengladbach. Leider versauen mir die Ticketpreise meine Vorfreude. Wenn ich alle 4 Konzerte besuchen möchte, muss ich mindestens 500 Euronen berappen. Natürlich sind Reisekosten, Verpflegung und der ein oder andere Merchandisingartikel noch nicht eingerechnet. Viel Holz, wobei hier im Revier die Knaben aus Los Angeles bei ihrem Abstecher in Gelsenkirchen den  Vogel mit Ticketpreisen zwischen 129,– und 199,–€  abschiessen.

Aber sicher werden alle Events ausverkauft sein. Und sicher wird der Schwarzmarkt wieder blühen. Schwarzhändler werden wieder Massen an Tickets von den offiziellen Seiten wie Eventim oder Ticketmaster aufkaufen, so dass schon oft vor Ausverkauf das doppelte oder dreifache des normalen Preises aufgerufen wird.

Unterstützt wird dieser  Handel durch solche Onlinebörsen wie Viagogo oder Seatwave, die den illegalen gewerblichen Weiterverkauf von Tickets ermöglichen. Hier zahlt man oft den doppelten oder sogar dreifachen Preis. Aktuelles Beispiel GUNS N‘ ROSES in Florenz kosten bei Viagogo zwischen 350 und 650 €/Ticket. In Deutschland sind die Viagogo Preise für Ozzy, Slash und Co noch recht human und weichen aktuell kaum von den offiziellen Kursen ab. Na ja, ist ja noch ein Weilchen hin und der offizielle Vorverkauf für  G&R hat ja noch gar nicht begonnen. Jedoch verlangt Tickets/75 für Ozzy in der Köpi Arena im Schnitt 20,– mehr als z.B. eventim. Schon merkwürdig.

Wirklich schlimm ist es aber, wenn der/die Künstler  diesen  Resale Handel selbst betreiben. So  geriet Robbie Williams Anfang des Jahres in Kritik, als sein Management einem Bericht der BBC zufolge Karten für die anstehende England-Tour direkt auf den sogenannten Resale-Börsen mit einem Aufpreis von 65 Pfund verkaufte. Brisant ist dabei vor allem, dass das Unternehmen 2015 eine Petition unterschrieben hatte, die die britische Regierung dazu aufforderte, stärker gegen solche Resale-Händler vorzugehen. Für Konzertveranstalter ist es schwierig, gegen den Schwarzmarkt vorzugehen und nachzuweisen, dass dort nicht Privatpersonen Karten verkaufen, sondern Händler. Denn auch Letztere bieten meist nur eine geringe Anzahl von Tickets an, dafür aber über zig verschiedene Accounts. Personalisierung der Tickets, wie bei Metallica, wäre eine Lösung, ist jedoch sehr aufwändig und kostenintensiv.

Mal so gesehen, könnte ich mich ja glücklich schätzen, wenn ich für die eingangs erwähnten 500 Euronen auch alle Konzerte erleben könnte. Ist aber trotzdem viel Geld. Fürs gleiche Geld wäre es auch möglich, jede Menge phantastische Liveacts in den vielen tollen  Clubs unseres Reviers zu erleben. Und das  hautnah und nicht mittels Videoleinwand, auf die ich gezwungen wäre zu schauen, wenn ich nicht für noch mehr Geld Front of Stage oder Vip Front of Stage Tickets habe.

Text. Peter Altenkirch

 

 


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